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Karate – die Kunst der leeren Hand

Karate wird oft mit “Bretter durchschlagen” in Verbindung gebracht, eine falsche Assoziation, die immer noch in vielen Köpfen vorhanden ist. Karate ist eine Kampfkunst, deren erste Technik immer eine Abwehrende ist. Es ist mehr als nur Selbstverteidigung, denn Karate weist eine jahrhundertelange Tradition auf, dessen Ursprung in Okinawa liegt. Von dort aus hat sich Karate in Asien weiterentwickelt und bis heute wird der traditionelle Shotokan-Stil gelehrt und trainiert.

Karate fördert nicht nur die Beweglichkeit, die Koordination und die Ausdauer des Trainierenden, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit. Das Besondere am Karate ist die Vielzahl der Faust- und Fußtechniken und Kombinationen, die im Training geübt und angewandt werden, jedoch ohne Vollkontakt. Unser Karate-Verein übt das traditionelle Shotokan-Karate aus und orientiert sich an der Philosophie des Begründers und Meisters Gichin Funakoshi, der stets darauf bedacht war, nicht nur die technischen Aspekte dieser Kampfkunst – wie Schlagen, Treten, Blocken – zu trainieren, sondern sich auch auf die spirituellen Aspekte der Kampfkunst zu konzentrieren. Karate – ist mehr als nur eine Sportart, es soll ein „Lebensweg (karate-do)“ sein, dessen erste Regel der Respekt ist. Karate, so Funakoshi, soll mit Respekt beginnen und enden. Es beinhaltet die Achtung vor den anderen als auch die Achtung vor sich selbst.

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Diese erste Regel ist auch eines der Hauptziele unseres Vereins, denn jedes Training beginnt mit dem Angrüßen im Dojo (der Trainingshalle) und endet mit dem Abgrüßen – als Zeichen des Respekts gegenüber dem Trainer und den Mittrainierenden. Eine weitere Regel unseres Dojos stammt ebenfalls aus den Lehren von Meister Funakoshi:

Karate ist nur zur Verteidigung.

Karate ist somit sowohl für Kinder und Jugendliche, als auch für Erwachsene jeden Alters ein besonderer Sport für Körper und Geist. Das Training fördert nicht nur die körperliche Fitness unserer Mitglieder, sondern stärkt insbesondere ihr Auftreten und Selbstbewusstsein. Auch kann das Training als guter Ausgleich zu sitzender Tätigkeit (wie Schule und Beruf) gesehen werden. Da man durch das Training gezielt die Muskel einsetzt.